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Steuernews für Arbeitnehmer

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VERSICHERUNG: KFZ-Versicherung

Ein Unfall mit dem Auto im Ausland kann teuer werden. Während in Österreich stets die Versicherung des schuldigen Unfallgegners für den Schaden aufkommt, gibt es in manchen Ländern keinen ausreichenden Versicherungsschutz für Unfallopfer. Das bedeutet: Opfer müssen oft selbst für die Schadenssumme aufkommen. Denn der ausländische Unfallgegner hat oft selbst nicht genug Geld um den Schaden zu bezahlen. Problematische EU-Länder sind derzeit Slowakei, Italien oder Griechenland. Die Deckungssummen sind dort derzeit noch viel zu niedrig. Spätestens bis 2012 müssen alle EU-Länder diese Summen auf mindestens sechs Millionen Euro für Sach- und Personenschäden erhöhen.

Nicht EU-Länder: Situation katastrophal

Viel schlimmer noch sieht die Situation bei einem Unfall in der Ukraine oder Türkei aus. Wer in der Ukraine Unfallopfer wird, bekommt von der Versicherung bei Sachschaden nur 3.500 Euro, bei Verletzungen nur 7.000 Euro erstattet bekommen. Daher sollte man bereits zu Hause schon für den ausreichenden Versicherungsschutz während der Reise sorgen. Wichtig sind eine eigene Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung, eine Reisekasko- sowie eine Rechtsschutzversicherung. Wer einen Mietwagen braucht, soll ihn am besten bereits von zu Hause aus buchen und die Versicherung dazuzunehmen.

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