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Steuernews für Arbeitnehmer

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GELD: Kaution

Wer eine Wohnung oder ein Haus mietet, muss eine Kaution leisten. Grund dafür ist die Absicherung für den Vermieter, falls große Schäden angerichtet werden oder bei Beendigung des Vertrags noch Mietzahlungen fehlen. Die Höhe ist Vereinbarungssache: Üblich sind drei Bruttomonatsmieten – möglich bis zu sechs. Mietverträge, die nach dem 1.4.2009 zustande kamen, fallen unter die Wohnrechtsnovelle 2009. Das bedeutet, der Vermieter benötigt eine als Geldbetrag übergebene Kaution auf einem Sparbuch mit branchenüblichen Zinsen. Sobald der Mieter wieder auszieht, bekommt er die Kaution samt Zinsen retour – außer sie wird zur Tilgung berechtigter Forderungen verwendet.

Alles protokollieren

Damit Sie sich beim Auszug lange Diskussionen sparen, dokumentieren Sie den Zustand des Wohnobjekts gleich beim Einzug. Fotos, Videos und ein detailliertes Übernahmeprotokoll sorgen für reibungslose Abläufe. Im Protokoll halten Sie die Beschaffenheit der Wohnung und etwaige Mängel fest und lassen es auch vom Vermieter unterzeichnen. Die vereinbarte Kaution legen Sie am besten in einem vinkulierten (durch Losungswort gesicherten) Sparbuch an. Das händigen Sie dann bei Einzug dem Vermieter aus. Stellen Sie die Verzinsung sicher und ebenso, dass die Kaution nur in beidseitigem Einvernehmen eingelöst werden kann.

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