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Geld: Geldanlagen für Kinder

Die meisten Eltern haben vor allem ein Ziel: Den eigenen Nachwuchs abzusichern und ihm für die Zukunft alle Möglichkeiten offen zu halten, auch in finanzieller Hinsicht. Verschiedene Anlageformen können für die Vorsorge hilfreich sein und den Kindern einen guten Start ins Erwachsenenleben ebnen. Wir stellen Ihnen folgend ein paar Möglichkeiten vor:

Von klassisch bis riskant: Die Möglichkeiten sind vielfältig

Der Klassiker unter den Geldanlagen für Kinder ist und bleibt das Sparbuch. Der Vorteil: Man ist weder an Beträge noch an Zeiten gebunden und bleibt flexibel. Der Nachteil: Bei ungebundenen Sparbüchern hält sich der Zinssatz stark in Grenzen. Bindet man ein Sparbuch hingegen an eine bestimmte Laufzeit, sieht es in der Hinsicht schon wesentlich besser aus.

Noch beliebter als das Sparbuch ist mittlerweile der Bausparer: Ein monatlich einzuzahlender Betrag wird vertraglich festgelegt, die Laufzeit beträgt normalerweise 6 Jahre und wird meistens zweimal verlängert, sodass sich der Nachwuchs pünktlich zum 18. Geburtstag über einen Geldsegen freuen kann. Neben den besseren Zinssätzen ist ein weiterer Vorteil, dass das Kind später von günstigeren Krediten profitieren kann. Der klare Nachteil: Über einen langen Zeitraum muss regelmäßig eingezahlt werden. Hier ist es ratsam, vorher abzuklären, ob im Notfall eine Zahlungspause möglich ist.

Wer es risikoreicher mag, kann auch auf Aktienfonds setzen. Hier sind erhebliche Gewinne möglich – aber genauso große Verluste. Erfahrung mit dem Handeln von Aktien ist daher von großem Vorteil. Wer es dennoch mit Aktien versuchen will, kann in Investmentfonds anlegen. Der investierte Betrag wird gesplittet, das Risiko eines großen Verlusts dadurch vermindert. So oder so sollte man möglichst bodenständig bleiben, um das Geld des Nachwuchses nicht zu verzocken. Aber egal wofür Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie Ihre Kinder absichern und unterstützen.

Stand: 8. September 2016

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